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Über uns

 


  1. Wie kann ich mitsegeln ... ?

  2. Was muss ich mitbringen ... ?

  3. Kann ich an Bord einkaufen ...?

  4. Wer ist der Eigentümer ... ?

  5. Was ist ein Vollschiff ... ?

  6. Wie gefährlich ist das Mitsegeln ...?

  7. Ich kann nicht segeln, kann ich dennoch mitfahren ...?

  8. Wie läuft das Leben an Bord ab ...?

  9. Was sind die Wachen ...?

  10. Was macht die Sørlandet im Hafen ...?


Wie kann ich mitsegeln ... ?

"Anmustern"  -  "Signing on"

Nachdem Sie einen Törn ausgewählt haben, senden Sie bitte das ausgefüllte  Anmeldeformular an die Stiftung.  Ihre Zuschrift wird dort registriert und Sie erhalten von der Stiftung eine Bestätigung mit Rechnung und Zahlungsaufforderung (im Preis eingeschlossen sind Unterkunft sowie sämtliche Mahlzeiten: Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie vor- und nachmittags Tee oder Kaffee).

Nach Zahlungseingang erhalten Sie eine Teilnehmerbestätigung mit speziellen Reiseauskünften.

Die Anreise zum Einschiffungshafen sowie die Rückreise muss jeder Teilnehmer für sich selbst organisieren.

Studenten unter 25 Jahren erhalten gegen Vorlage einer Kopie des Studentenausweises 10% Ermäßigung, bei  Tall Ships´ Races  15%. Jeder Segeltörn hat ein bestimmtes Anfangs- und End-Datum. Extra-Übernachtungen an Bord vor oder nach der eigentlichen Reise kosten 43 EUR (incl. Frühstück).

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Was muss ich mitbringen ...?

Mit der Reisebestätigung erhalten Sie auch eine Liste mit Ausrüstungsempfehlungen. Schlafsack und Kissenbezug sind notwendig; gegen eine Gebühr von 5,- EUR kann man aber auch Bettbezug und Wolldecke mieten.

Der Genuss von Alkohol oder Drogen jedweder Art ist an Bord  nicht gestattet.

Im übrigen erhalten alle Mitsegler ein  Sørlandet-T-Shirt als Ausrüstung, sozusagen als "Uniform" für besondere Anlässe.

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Kann ich an Bord einkaufen ...?

Im Ship-Shop gibt es nichtalkoholische Getränke und Snacks, T-Shirts, Mützen, Pullover und andere Souvenirs. 

Im letzten Auslandshafen vor der Heimkehr gibt es Alkoholika, Tabak, Zigaretten und Schokolade zu günstigen Duty-free-Preisen.
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Wer ist der Eigentümer... ?

Die Sørlandet gehört seit 1983 einer eigens zu diesem Zweck gegründeten gemeinnützigen Stiftung, die das Schiff verwaltet und für die Erhaltung des Seglers sorgt. Zweck der Stiftung ist es, möglichst vielen Menschen das Leben auf einem traditionellen Segelschiff nahe zu bringen und dabei gleichzeitig das Schiff durch aktive Nutzung zu erhalten.

Stiftelsen Fullriggeren Sørlandet

   Gravane 6

   4665 Kristiansand

   Telefon: (+47) 38 02 98 90

   e-mail: post@skoleskibet.no

   homepage: www.skoleskibet.no

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Was ist ein Vollschiff ... ?

Die Sørlandet ist ein Vollschiff, d.h. es hat 3 Masten, sämtlich rahgetakelt. Das Schiff wurde 1927 in Kristiansand, Norwegen, als Schulschiff gebaut, um jungen Männern die Grundausbildung für den Seemannsberuf zu geben.

Heute segeln weltweit weniger als 10 Vollschiffe, von denen nur 4 Schiffe vor 1940 gebaut wurden. Sørlandet ist das älteste aktiv segelnde Vollschiff überhaupt, und es ist der Segler, an dem die wenigsten konstruktionsmäßigen Veränderungen gemacht wurden.

Im Schiffsregister "Det norske Veritas" ist  Sørlandet in der höchsten Klasse als  1 A 1  klassifiziert. Das Schiff besitzt alle erforderlichen Zertifikate, um weltweit zu segeln.

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Wie gefährlich ist das Mitsegeln?

Das Mitsegeln erfordert eine normale gute Gesundheit. Die Gesundheitserklärung, die dem Teilnehmer-Formular beigefügt ist, muss ausgefüllt werden.
Seit 1927 sind ca. 14.000 Personen mit dem Schiff gesegelt, ohne dass es je zu schweren Unfällen gekommen ist. Bei allen Aktivitäten an Bord ist Sicherheit oberstes Gebot. Durch die P&I-Versicherung des Schiffes sind die Trainees grundsätzlich gegen Unfälle versichert; trotzdem empfehlen wir allen Mitseglern, eine eigene Reiseversicherung abzuschließen.

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Ich kann nicht segeln, kann ich dennoch mitfahren ...?

Seglerische Vorkenntnisse oder -erfahrungen sind nicht erforderlich; alle Trainees erhalten eine Einführung in die Seemannschaft und nehmen an Bordroutinen wie Ausguck, Ruderwache und Segeltrimmen teil. Dabei ist die Arbeit im Rigg schwindelfreien Freiwilligen vorbehalten.

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Wie läuft das Leben an Bord ab ...?

Nach der Begrüßung sowie einer Einführung in die Sicherheits-Routinen und der Zuweisung eines Kojenplatzes mit Seekiste im Zwischendeck (Banjer-Deck) werden die Trainees in Seewachen eingeteilt, um Ruderwache, Ausguck, Feuerwache oder andere Dienste zu übernehmen. Bei Segelmanövern ist der Einsatz möglichst aller Trainees erforderlich. Der größte Teil der Arbeiten wird von Deck aus ausgeführt; ins Rigg zu gehen ist absolut freiwillig und erfordert Schwindelfreiheit.

Im Rahmen des Wachtsystems wird man auch zur Mithilfe in der Kombüse herangezogen. Und technisch Interessierte können an den Kontrollgängen im Maschinenraum teilnehmen.

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Was sind die Wachen ...?

Das Wacht-System   

Alle Trainees werden in ein sog. "Dreiviertel"-Wachtsystem eingeteilt (Wache rot, weiß oder blau). Jede Wache hat 4 Stunden Dienst, die nächsten 8 Stunden sind frei, dann folgen wieder 4 Stunden Wache / 8 Stunden frei usw.

Während eines evtl. Hafenaufenthalts ist dienstfrei; allerdings müssen die Trainees damit rechnen, ihren Platz im Zwischendeck kurzzeitig für verschiedenartige Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen.

Insgesamt soll der Segeltörn in traditionelle Lebensformen auf einem Großsegler einführen. Gewiss wird jeder Trainee dabei neue Erfahrungen sammeln und während der Arbeit oder Freiwache an Deck oder in der Takelage neue Bekanntschaften oder Freundschaften schließen  -  und das unter vollen Segeln!

Nach Abschluss des Segeltörns erhält jeder Trainee eine persönliche Urkunde, die auch die jeweils gesegelte Distanz ausweist.

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Was macht die Sørlandet im Hafen ...?

Veranstaltungen während der Hafen-Liegezeiten

Während des Aufenthalts in Gasthäfen ist die  Sørlandet ein "Open Ship" für Publikum, das den Segler besichtigen möchte, oder Veranstaltungen. Das Schiff wird gerne als repräsentativer Veranstaltungsort für festliche Empfänge gebucht.

Die Trainees sollten sich darauf einstellen, dass alle Decks, also auch ihr Kojendeck, für Veranstaltungen genutzt werden.

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